Über mich

Hej – Ich bin Anita. Skandinavien-Liebhaberin, Keksmonster, pflanzenverrückt, positives Energiebündel mit sehr viel Emotionen, Weltverbesserin, Yogalehrerin, introvertiert.

ich an der Küste Island halb angeschnitten im Bild mit dickem Schal und Stirnband
Wie ich zum Yoga und zur Achtsamkeit kam...

… Meinen Schulzeit habe ich an einer Sportschule verbracht und dort als Leistungssport Stabhochsprung trainiert. Zugegeben – mit 1,61 m in ausgewachsener Größe – war ich dafür etwas klein, aber abgehalten hat mich das trotzdem nicht. 
Nach der Schule ging es dann zum dualen Studium (Tourismusmanagement und anschließend Marketing & Kommunikation). Das hieß für ein paar Jahre: Doppelbelastung mit Uni und Arbeit (im Schichtdienst), nette und eher nicht so nette Kolleg*innen, Pendeln zwischen Hamburg und Berlin, wenig Schlaf und einigen privaten Turbulenzen. 

Aufgrund meines Sporthintergrundes war ich gut fit und steckte alles gut weg – zumindest eine Zeit lang. Die restliche Zeit habe ich mir rückblickend eher selbst etwas vorgemacht und einfach weggeschaut und nicht hingehört, was mein Körper mir sagen wollte. Und so kam es, dass ich auf einmal mitten in der Nacht alleine aufwachte und keine Luft mehr bekam.
Einen Anruf beim Rettungsdienst und Besuch von lieben Mitarbeiter*innen im Krankenwagen sowie Gesprächen mit einer Freundin am nächsten Tag später wusste ich dann, dass es sich um eine Panikattacke gehandelt hatte. Und das war für mich der erste entscheidende Augenblick, denn ich wusste ganz klar, dass ich das so nicht noch einmal erleben wollte. So began ich (nicht unmittelbar) mich mit Yoga zu beschäftigen und einige Zeit später auch mit Meditation. Und seit kurzem bin ich nun sogar ausgebildete Yogalehrerin und liebe es!

Mein zweiter entscheidender Moment war im letzten Semester meines berufsbegleitenden Masterstudiums. Ich war gerade dabei, meine Masterarbeit zu schreiben. Nebenbei arbeitete ich in Vollzeit für ein Berliner Start-Up, was an sich cool war, aber auch sehr arbeitsintensiv und stressig. Lange Tage im Büro und auf Geschäftsreise waren keine Ausnahme. Und obwohl ich bereits immer mal wieder ein bisschen Yoga machte oder abends hin und wieder mal meditierte, hatte ich die Grundessenz des Ganzen nicht verstanden. Denn ich hörte immer noch nicht auf meinen Körper und setzte keine klaren Grenzen. So flog ich erkältet zu Kund*innen und kam zurück mit einer ordentlichen Nasennebenhöhlenentzündung. Diese zog sich trotz Antibiotika über einige Wochen und verursachte einige weitere Kettenreaktionen, die mich insgesamt fast 6 Monate so gut wie außer Gefecht setzten und dessen Folgen ich immer noch körperlich spüre. 

Und in dieser Zeit (das ist jetzt mittlerweile anderthalb Jahre her) verstand ich endlich. Ich verstand, dass ein bisschen Yoga oder Meditation hier und da nicht reicht, wenn ich in meinem Alltag alles andere missachte, was mein Körper mir sagen will und nicht auch hier achtsam mit mir umgehe. Und so fing ich an, verschiedene Achtsamkeitsübungen in meinen Alltag zu integrieren, Routinen zu ändern, Grenzen neu zu ziehen und die Signale meines Körpers ernst zu nehmen, sowie ihm und mir ausreichend Zeit für Erholung einzuräumen. Und so fügte ich für mich all die einzelnen Puzzleteile, die ich über Jahre hinweg gelernt, aber nie als großes Ganzes verstanden hatte, zusammen und möchte Dir nun dabei helfen, diesen Weg ohne Umwege zu gehen. Denn dieser achtsame Umgang mit uns selbst führt zu so viel mehr. 

Daraus ergibt sich ein besseres Körpergefühl und Wohlbefinden, mehr Erfüllung, ein entspannterer, glücklicherer Alltag, ein achtsamer Umgang mit anderen und unserer Welt und so ist es einfach der Grundstein für Deine persönliche Entwicklung und Deine Wunschrichtung, hinzu Deinen Träumen und Visionen. 

Und ich freue mich so sehr, dass Du hier bist!

Copyright 2022 – Anita Doherr